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Pressemitteilungen, Pressematerial und Informationen

Hier finden Sie aktuelle Pressemitteilungen und Termine sowie eine Fotobibliothek und verschiedene Hintergrundinformationen zum Herunterladen. Bei Fragen können Sie uns gerne kontaktieren.

LkSG und Grüner Knopf – Wie kann der Grüne Knopf für das Gesetz in Wert gesetzt werden?

Das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die Geschäftsstelle des Grünen Knopf laden zu diesem Webinar ein. 

17. September 2024 ∙ 10.00-11.15 Uhr ∙ Online 

Redner*innen:  

Lucia de Carlo, Referatsleitung, BMZ

Christine Moser-Priewich, Geschäftsstellenleitung Grüner Knopf

Florian Woitek, Referatsleitung, Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Welchen Mehrwert bietet der Grüne Knopf für die Umsetzung des LkSG? Wo liegen Überschneidungen und wo Abweichungen zwischen den gesetzlichen Anforderungen und denen des Grünen Knopfs? 

Diesen Fragen widmen sich in unserem Webinar drei Expert*innen aus dem BMZ, der Grüner-Knopf-Geschäftsstelle und dem BAFA. Neben einem Einblick in die Ergebnisse des Abgleichs der Anforderungen sowie in die Learnings für das BAFA bei der bisherigen Implementierung des Gesetzes, erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Fragen rund um die Umsetzung des Gesetzes zu stellen. Das Webinar richtet sich sowohl an interessierte als auch bereits Grüner-Knopf-lizenzierte Unternehmen. 

Über diesen Link können Sie sich anmelden. 

Den Teilnahmelink erhalten Sie vor der Veranstaltung per E-Mail. 

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Ende der Übergangsfrist von Grüner Knopf 1.0 anerkannten Siegeln und Ergänzung der anerkannten Siegel I 01.08.2024

 

Der 1. August 2024 markiert das Ende der Übergangsfrist für im Grünen Knopf 1.0 anerkannte Siegel. Ab diesem Tag dürfen Unternehmen nur noch neue Grüner-Knopf-Produkte melden, die über Siegel verfügen, die auf den Lieferkettenstufen Konfektion und Nassprozesse für den Grünen Knopf 2.0 anerkannt sind. Für die Anforderungen an die Rohstoffgewinnung (Fasern und Materialien) gilt eine Übergangsphase bis zum 31.07.2026. Erst danach werden diese Anforderungen verbindlich. 

Eine aktuell gültige Version der Liste anerkannter Siegel ist stets im Downloadbereich der Grüner-Knopf-Website zu finden. Vereinzelt wird diese Liste noch ergänzt werden. Zuletzt haben noch zwei Siegel den Benchmarking-Prozess erfolgreich durchlaufen und stehen damit als anerkanntes Siegel für die Anforderungen an Produktionsprozesse (Meta-Siegelansatz) unter dem Grünen Knopf 2.0 fest: 

  • Cradle to Cradle Certified® (C2C Certified®) Silber-Gold-Platin: Im Bereich Nassprozesse
  • Fairtrade Textilstandard: Im Bereich Nassprozesse 

Diese neu bewerteten Siegel ergänzen die bereits veröffentlichten anerkannten Siegel für den Grünen Knopf 2.0: 

  • bluesign®PRODUCT: Im Bereich Nassprozesse und im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz von virgin Polyester und Daunen 
  • Cotton Made in Africa (CmiA): Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz von Baumwolle 
  • Fairtrade Cotton: Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz von Baumwolle 
  • Fairtrade Textilstandard: Im Bereich Konfektion 
  • Fairwear Foundation Good Status: Im Bereich Konfektion 
  • Global Organic Textile Standard (GOTS): In den Bereichen Konfektion und Nassprozesse sowie im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz pflanzlicher und tierischer Fasern und für den Einsatz von chemischen Fasern bei einem Gewichtsanteil größer als 10% und kleiner als 30% 
  • Global Recycled Standard (GRS): Im Bereich Nassprozesse in Kombination mit Oeko-Tex Standard 100 und im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Nachweis von rezyklierten Chemie- und Pflanzenfasern 
  • Naturtextil IVN zertifiziert BEST: Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz von pflanzlichen und tierischen Fasern 
  • Organic Content Standard (OCS): Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz von pflanzlichen und tierischen Fasern sowie Regeneratfasern 
  • OEKO-TEX® MADE IN GREEN: In den Bereichen Konfektion und Nassprozesse 
  • OEKO-TEX® STANDARD 100: Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz von virgin Polyester (für Produktklasse 1-3) und den Nachweis von Recycling-Anteilen 
  • OEKO-TEX® STANDARD 100: Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Nachweis von Bio-Baumwolle, sofern „organic“ im scope des Zertifikats ausgewiesen ist (nur noch bis 1. April 2025 möglich) 
  • OEKO-TEX® ORGANIC COTTON: Für den Nachweis von Bio-Baumwolle 
  • Recycled Claim Standard (RCS): Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Nachweis von rezyklierten Chemie- und Pflanzenfasern 
  • Responsible Down Standard (RDS): Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz von Daunen 
  • Responsible Mohair Standard (RMS): Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz von Mohair 
  • Responsible Wool Standard (RWS): Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz von Wolle 
  • SA8000: Im Bereich Konfektion 

Hier finden Sie die Übersicht aller bisher für den Grünen Knopf anerkannten Siegel für die Lieferkettenstufen Konfektion und Nassprozesse sowie für den Faser- und Materialeinsatz. Um zu verstehen, welche Fasern und Materialien welches Siegel benötigen, müssen Sie die Liste in Verbindung mit der Liste zugelassener Fasern und Materialien lesen.  

Um die Grüner-Knopf-Anforderungen an Produktionsprozesse zu erfüllen und Produkte kennzeichnen zu können, müssen Unternehmen anerkannte Siegel für alle drei Bereiche (Faser-/Materialeinsatz, Nassprozess, Konfektion) nachweisen. Außerdem müssen Unternehmen generell innerhalb eines Grüner-Knopf-Audits die Erfüllung der Anforderungen an die unternehmerischen Sorgfaltsprozesse belegen.  

Die Anerkennung der genannten Siegel ist das Ergebnis eines Anerkennungsprozesses, der in diesem Informationsblatt sowie im Grüner-Knopf-Standard 2.0: Prozess und Anforderungen für die Anerkennung von Siegeln dargelegt ist. Bei den neu anerkannten Siegeln wurde vor ihrer Anerkennung geprüft, ob sie die inhaltlichen Anforderungen des Grünen Knopfs zur Anerkennung von Siegeln sowie die Zulassungsvoraussetzungen, zu denen auch Anforderungen an ihre Glaubwürdigkeit gehören, erfüllen. Die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ausgesprochene Anerkennung der Siegel gilt bis zur nächsten Revision des Grünen Knopfs. Sollte das Siegel selbst Änderungen durchlaufen, ist gemäß des Grüner-Knopf-Standards zu überprüfen, ob die Anerkennung in einem neuen Benchmarking eruiert werden muss. 

Dokumente zum Download: 

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Abgleich zeigt: GK-lizenzierte Unternehmen gut vorbereitet für das LkSG

 

Seit Januar 2023 ist das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) in Deutschland in Kraft. Damit sind Unternehmen ab einer bestimmten Größe erstmals gesetzlich verpflichtet, das zu tun, was Grüner-Knopf-lizenzierte Unternehmen freiwillig schon seit 2019 tun: nachweisbar Verantwortung für ihre Lieferketten übernehmen. Um Unternehmen bei der Erfüllung der gesetzlichen Regelungen zu unterstützen, hat die Geschäftsstelle einen Abgleich der Anforderungen des LkSG mit denen des Grünen Knopfs erstellt. Dieser zeigt, in welchen Punkten sich die Anforderungen überschneiden und wo Unterschiede liegen.  

Die gute Nachricht für alle Grüner-Knopf-lizenzierten Unternehmen vorweg: Wer GK lizenziert ist, ist für das LkSG bereits gut vorbereitet und teilweise schon besser aufgestellt, als es der Gesetzgeber aktuell erwartet. Besonders gut stehen die Grüner-Knopf-lizenzierten Unternehmen zum Beispiel hinsichtlich der Grundsatzerklärung oder der Präventionsmaßnahmen der unmittelbaren Zulieferer da.  

Viele Überschneidungen von Grünem Knopf und Gesetz 

Der Abgleich zeigt, dass das Gesetz und der Grüne Knopf insgesamt ähnliche Anforderungen an die Unternehmen stellen und sich meist nur in Details unterscheiden. Sowohl Gesetz als auch Grüner Knopf fordern beispielsweise die Erstellung einer Grundsatzerklärung. Die Anforderungen an den Inhalt der Grundsatzerklärung sind im Grüner-Knopf-Standard allerdings detaillierter als im LkSG.  

Selbst in Punkten, bei denen sich die Inhalte auf den ersten Blick zu unterscheiden scheinen, zeigt sich bei genauerer Betrachtung, dass die Anforderungen in der Praxis zum gleichen Ergebnis führen. So wird z.B. die Grundsatzerklärung im Gesetz als Präventionsmaßnahme betrachtet und eng mit der Risikoanalyse verknüpft. Im Grünen Knopf ist die Grundsatzerklärung der Eckpfeiler für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung und wird nicht als Präventionsmaßnahme verstanden. Dies ändert jedoch nichts an der Umsetzung, da in beiden Fällen eine Grundsatzerklärung mit relevantem Inhalt vorliegen muss.  

Außerdem sind einige Anforderungen des Gesetzes zwar nicht direkter Bestandteil der Anforderungen des Grünen Knopfs, werden aber häufig im Rahmen der Nachweisführung und/oder im Rahmen des Überwachungsaudits abgefragt.  Beispielsweise wird in den GK-Anforderungen, anders als im Gesetz, nicht der Prozess abgefragt, in dem die Geschäftsleitung über das Risikomanagement informiert wird. Allerdings ist eine solche Prozessbeschreibung Bestandteil der Nachweisführung im Audit.  

 Abweichungen vor allem bei Risikoanalyse und Beschwerdeverfahren 

Neben diesen Überschneidungen gibt es aber auch einige wenige Unterschiede. Nennenswert ist dabei die Tiefe der Risikoanalyse.  Hier gehen die Anforderungen des Grünen Knopfs über die des Gesetzes hinaus. Beim Grünen Knopf beinhaltet die Risikoanalyse von Beginn an die gesamten textilen Lieferketten. Dies umfasst alle Produktionsaktivitäten in allen Beschaffungsländern bis hin zur Rohstoffherkunft. Zwischen unmittelbaren Lieferanten mit direkter Vertragsbeziehung und mittelbaren Lieferanten ohne Vertragsbeziehung wird dabei nicht unterschieden. Die Ableitung und Umsetzung der Präventionsmaßnahmen richtet sich nach den priorisierten Risiken aus der Risikoanalyse. Dies ist ein wesentlicher Unterschied zum LkSG: Dort werden Präventionsmaßnahmen vor allem von unmittelbaren Lieferanten gefordert. Bei Lieferanten in der tieferen Lieferkette ohne direkte Vertragsbeziehung werden Abhilfemaßnahmen nur bei substantiierter Kenntnis zu Verstößen verlangt. 

Außerdem verfolgen das Gesetz und der GK hinsichtlich des Beschwerdeverfahrens bzw. -mechanismus unterschiedliche Ansätze. Der Grüne Knopf geht umsetzungsorientiert vor: Unternehmen müssen sich in ihrer Risikoanalyse mit vorhandenen Beschwerdemechanismen in der Lieferkette auseinandersetzen und sie hinsichtlich ihrer Effektivität bewerten. Darauf basierend werden sinnvolle Maßnahmen festgelegt. Das Gesetzt dagegen fordert per se die Einrichtung unternehmenseigener Beschwerdemechanismen und stellt hohe Ansprüche an die Verfahrensordnung.  

Den vollständigen Abgleich der Anforderungen finden Sie hier.

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Fair Wear Foundation (Good) für den Grünen Knopf 2.0 anerkannt

 

Ein weiteres Siegel hat den Benchmarking-Prozess erfolgreich durchlaufen und steht damit als anerkanntes Siegel für die Anforderungen an Produktionsprozesse (Meta-Siegelansatz) unter dem Grünen Knopf 2.0 fest.   

Zukünftig kann folgendes Siegel als Nachweis eingesetzt werden: 

Fair Wear Foundation Good Status: Im Bereich Konfektion 

Dieses neu bewertete Siegel ergänzt die bereits veröffentlichten anerkannten Siegel für den Grünen Knopf 2.0: 

  • bluesign®PRODUCT: Im Bereich Nassprozesse und im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz von virgin Polyester und Daunen 
  • Cotton Made in Africa (CmiA): Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz pflanzlicher Fasern 
  • Fairtrade Cotton: Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz von pflanzlichen Fasern 
  • Fairtrade Textilstandard: Im Bereich Konfektion 
  • Global Organic Textile Standard (GOTS): In den Bereichen Konfektion und Nassprozesse sowie im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz pflanzlicher und tierischer Fasern und für den Einsatz von chemischen Fasern bei einem Gewichtsanteil größer als 10% und kleiner als 30%. 
  • Global Recycled Standard (GRS): Im Bereich Nassprozesse in Kombination mit Oeko-Tex Standard 100 und im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz von rezyklierten Chemie- und Pflanzenfasern 
  • Naturtextil IVN zertifiziert BEST: Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz von pflanzlichen und tierischen Fasern 
  • Organic Content Standard (OCS): Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz von pflanzlichen und tierischen Fasern sowie Regeneratfasern 
  • OEKO-TEX® MADE IN GREEN: In den Bereichen Konfektion und Nassprozesse. Sowie im Bereich Faser- und Materialeinsatz je nach zugrundeliegendem Zertifikat für den Einsatz von virgin Polyester (für Produktklasse 1-3) oder dem Einsatz von Bio-Baumwolle (Unterbereich 5) 
  • OEKO-TEX® STANDARD 100: Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Nachweis von virgin Polyester (für Produktklasse 1-3) und den Nachweis von Recycling-Anteilen (Unterbereich 3 und 7) 
  • OEKO-TEX® STANDARD 100 „organic“: Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Nachweis von Bio-Baumwolle (Unterbereich 5)  
  • OEKO-TEX® ORGANIC COTTON: Für den Nachweis von Bio-Baumwolle (Unterbereich 5) 
  • Recycled Claim Standard (RCS): Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz von rezyklierten Chemie- und Pflanzenfasern 
  • Responsible Down Standard (RDS): Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz von Daunen 
  • Responsible Mohair Standard (RMS): Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz tierischer Fasern
  • Responsible Wool Standard (RWS): Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz tierischer Fasern 
  • SA8000: Im Bereich Konfektion 

Hier finden Sie die Übersicht aller bisher für den Grünen Knopf anerkannten Siegel für die Lieferkettenstufen Konfektion und Nassprozesse sowie für den Faser- und Materialeinsatz. Die Liste wird fortlaufend weiter ergänzt und aktualisiert. Außerdem sind in diesem Dokument alle für den Grünen Knopf 2.0 zugelassenen Fasern und Materialien aufgelistet, kombiniert mit den jeweils anerkannten Siegeln.  

Um die Grüner-Knopf-Anforderungen an Produktionsprozesse zu erfüllen und Produkte kennzeichnen zu können, müssen Unternehmen anerkannte Siegel für alle drei Bereiche (Faser-/Materialeinsatz, Nassprozess, Konfektion) nachweisen. Zuvor müssen Unternehmen innerhalb eines Grüner-Knopf-Audits die Erfüllung der Anforderungen an die unternehmerischen Sorgfaltsprozesse belegen.  

Die Anerkennung der genannten Siegel ist das Ergebnis eines Anerkennungsprozesses, der in diesem Informationsblatt sowie im Grüner-Knopf-Standard 2.0: Prozess und Anforderungen für die Anerkennung von Siegeln dargelegt ist. Bei den neu anerkannten Siegeln wurde vor ihrer Anerkennung geprüft, ob sie die inhaltlichen Anforderungen des Grünen Knopfs zur Anerkennung von Siegeln sowie die Zulassungsvoraussetzungen, zu denen auch Anforderungen an ihre Glaubwürdigkeit gehören, erfüllen. Die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ausgesprochene Anerkennung der Siegel gilt bis zur nächsten Revision des Grünen Knopfs. Sollte das Siegel selbst Änderungen durchlaufen, ist gemäß des Grüner-Knopf-Standards zu überprüfen, ob die Anerkennung in einem neuen Benchmarking eruiert werden muss. 

Dokumente zum Download 

 

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It’s a wrap: Webinarreihe zur EU-Textilstrategie geht erfolgreich zu Ende

 

Was im September 2023 als gemeinsame Webinarreihe des Bündnis für nachhaltige Textilien, des Grünen Knopfs und GIZ FABRIC begann, ist nun abgeschlossen. Die sechs Webinar-Sitzungen nahmen die Teilnehmer mit auf eine Reise durch die komplexe Landschaft der kommenden EU-Gesetzgebung im Rahmen der EU-Textilstrategie. Wichtige Vorschriften, die sich auf Unternehmen im Textilsektor auswirken werden, wurden im Detail vorgestellt. Die große Teilnehmendenzahl in allen sechs Sessions zeugte von der hohen Relevanz des Themas.

Bei allen sechs Terminen berichteten verschiedene Expert*innen aus ihren jeweiligen Fachgebieten und informierten darüber, wie sich Unternehmen auf die kommenden Richtlinien vorbereiten können.

Auf diese Weise bot die Webinarreihe den Teilnehmer*innen vielerlei Einblicke: 

- eine Einführung in die breitere politische Landschaft der EU und in den Zusammenhang zwischen anstehenden Rechtsvorschriften und internationalen Verpflichtungen

- einen tiefen Einblick in spezifische Gesetzesinitiativen, die den Textil- und Bekleidungssektor in den kommenden Jahren verändern werden

- ein besseres Verständnis dafür, wie sich diese Initiativen voraussichtlich auf Unternehmen und globale Lieferketten auswirken werden

Zusammenarbeit essentiell bei der Vorbereitung auf das, was kommt 

Im Einzelnen wurden folgende Verordnungen vorgestellt: die EU-Lieferkettenrichtlinie (Corporate Sustainability Due Diligence Directive), die EU-Richtlinie zur Unternehmens-Nachhaltigkeitsberichterstattung (Corporate Sustainability Reporting Directive), die Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (ESPR), die Abfallrahmenrichtlinie sowie die Erweiterte Herstellerverantwortung, das Verbot von in Zwangsarbeit hergestellten Produkten und die Green Claims Richtlinie.

Auch wenn zum Zeitpunkt der Präsentation noch keine der Richtlinien final verabschiedet war, machten die Expert*innen deutlich, dass es viele Schritte gibt, die Unternehmen bereits unternehmen können und sollten, um sich auf die kommenden Verordnungen vorzubereiten. Darüber hinaus betonten alle Gastsprecher*innen die Zusammenarbeit als Schlüsselstrategie bei der Vorbereitung auf das, was kommen wird. Kein Unternehmen sollte im Alleingang handeln, sondern sich mit anderen zusammenschließen - auch mit seinen Zulieferern.

Aufzeichnungen verfügbar

Wenn Sie ein Webinar verpasst haben oder  es sich einfach noch einmal ansehen möchten, finden Sie alle Sitzungen, die gemeinsam mit GIZ FABRIC veranstaltet wurden, auf dem Asian Garment Hub Youtube-Kanal. Alle anderen Sitzungen werden sukzessive auf dem Youtube-Kanal des Grünen Knopfs hinzugefügt.

Das Organisationsteam möchte sich bei allen Beteiligten für ihre wertvollen Beiträge und das enorme Interesse des Publikums an den einzelnen Veranstaltungen bedanken!

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Verlängerung der Übergangsfrist für die Faser- und Materialanforderungen bis 31.07.2026

 

Im August 2022 wurden mit der Einführung des Grünen Knopfs 2.0 erstmals auch Anforderungen an den Faser- und Materialeinsatz in Grüner-Knopf-Produkten formuliert. Sie sollen die nachhaltige Gewinnung von Rohstoffen und die Recyclingfähigkeit von Textilprodukten auf lange Sicht fördern. Nach Ablauf der bisherigen Übergangsfrist, sollten die Anforderung ab 31.07.2024 in Kraft treten. Die Übergangsfrist für die Faser- und Materialanforderungen des Grünen Knopfs 2.0 wurde nun vom Siegelgeber des Grünen Knopfs, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), bis zum 31.07.2026 verlängert

Hintergrund für die Verlängerung der Übergangsfrist ist insbesondere der Aspekt, dass aktuell verschiedene politische Regulierungen für den Textilsektor in der Europäischen Union (EU) diskutiert werden, die sich voraussichtlich stark auf den Anforderungsbereich des Grünen Knopfs auswirken und hier wiederrum insbesondere im Faser- und Materialbereich. 

Darunter fallen primär die EU Sustainable Product Regulation (ESPR), die Green Claims Directive und die Überarbeitung der Textilkennzeichnungsverordnung (TLR)

  • Die ESPR soll Anforderungen an das Design und die Materialauswahl von Textilien stellen. Der hierfür relevante Rechtsakt, inkl. der Einführung eines digitalen Produktpasses, wird zwischen 2024 und 2027 Gültigkeit erlangen. 
  • Die Green Claims Directive soll Nachhaltigkeitsaussagen regulieren und die Verbreitung von Umweltzeichen begrenzen. Die Umsetzung dieser Richtlinie erfolgt durch die Mitgliedstaaten 24 Monate nach Verabschiedung auf EU-Ebene. 
  • Die Überarbeitung der Textilkennzeichnungsverordnung (TLR) wird ebenfalls neue Anforderungen an die physische und digitale Kennzeichnung von Textilien stellen. 

Die Implikationen dieser Regularien auf Standards und den Sektor insgesamt sind derzeit noch nicht absehbar. Vor diesem Hintergrund besteht ein erhebliches Risiko, dass der Grüne Knopf Anforderungen an den Faser- und Materialeinsatz stellt, die nach Inkrafttreten der Regularien angepasst oder wieder zurückgenommen werden müssten.

Bis 31.07.2026 können Lizenznehmer weiterhin freiwillig Produkte bereits entsprechend der Faser- und Materialanforderungen des Grünen Knopfs 2.0 zertifizieren lassen. Die Metasiegel-Anforderungen an die Konfektion und die Nassprozesse sind von dieser verlängerten Übergangsfrist nicht betroffen, diese müssen ab dem 31.07.2024 gemäß des Grüner-Knopf-Standards 2.0 verbindlich erfüllt werden. 

Mit der angepassten Übergangsfrist können nach dem 31.07.2024 Produkte mit dem Grünen Knopf 2.0 ausgelobt werden, die 

Hinweis: Die Informationen an den verschiedenen Stellen auf der Website bezüglich der Übergangsfrist werden aktuell überarbeitet. 

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Webinar-Series: Europe's Green Transition in the Textile Sector – Green Claims

Hinweis: Diese Webinarreihe findet auf Englisch statt.

The webinar series of The Partnership for Sustainable Textile and the Green Button on upcoming legislation under the EU Textile Strategy comes to an end! 

Join us on 6th of March from 10am CET on for the last session of the webinar series:

TACKLING GREENWASHING: THE DIRECTIVE TO EMPOWER CONSUMERS FOR THE GREEN TRANSITION AND THE GREEN CLAIMS DIRECTIVE

We will shed light on the Empowering Consumers for the Green Transition and the Green Claims Directive. Hear from experts and stakeholders what is coming and how to be best prepared.

Registrations are possible via this link. An overview of the webinar series can be found here. If you  are interested in the recordings of the session, please contact info@gruener-knopf.de or mail@textilbuendnis.com

The Empowering Consumers for a Green Transition Directive aims at equipping consumers with the knowledge of how to contribute to the green transition. Among other things, it targets generic environmental claims such as eco-friendly, green or climate neutral. On 19/09/2023, the European Parliament (EP) and the Council reached a provisional agreement on the directive as part of the trilogue negotiations, which were thus concluded very quickly. The European Parliament plenary approved new EU rules on 17/01/2024.

The question of claims is tackled and operationalized more specifically in the Substantiating Green Claims Directive, which was published in March 2023 by the EU Commission. Currently, there is no comprehensive EU framework to tackle false or misleading environmental claims. The objective is to combat greenwashing, make green claims reliable and verifiable across the EU and thereby help consumers to make better informed and sustainable purchasing decisions.

In addition, the proposed directive addresses the jungle of environmental labelling schemes by putting a stop to new public labelling schemes. Any new private labelling schemes must prove that they are of added value compared to existing labels.

 

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Webinar-Series: Europe’s Green Transition in the Textile Sector

Hinweis: Diese Webinarreihe findet auf Englisch statt

Join the Partnership for Sustainable Textiles, the Green Button and FABRIC for the fifth session of our six-months webinar series to learn more about the EU’s Textile Strategy and how it will affect the textile and garment sector. Hear from experts and stakeholders about what’s coming and how to be best prepared.

In the session on 28th February, 10am – 11:30 am CET, we will take a closer look at the current proposal on a future without modern slavery together with our experts:

  • Anna Cavazzini (MEP The Greens/EFA)
  • Libby Annat (Due Diligence Design) 
  • Clemence Aron (Mekong Club)

Registrations are possible via this link. An overview of the upcoming webinar sessions can be found here.

In September 2022, the European Commission proposed a “Regulation to prohibit products made using forced labour on the European Union internal market” and underlined the EU’s efforts to ban all products made under such conditions - including child labour – for domestic consumption, export and import. After the European Parliament adopted its negotiating position in November 2023, the Council of the EU followed in January 2024 and paved the way for the interinstitutional negotiations (“Trialogue”) to begin. 

In this seminar, we will dive into the proposed regulation and highlight its impact on the textile sector. We will particularly explore how brands can prepare for the regulation and identify strategies and tools to identify, address and mitigate risks associated with forced labour in supply chains. 

 

Six-month webinar series

You want to know more about the legislative framework under the EU Green Deal and how it could initiate change and affect your business? Join us for a series of six webinars on upcoming legislation under the EU Green Deal and the EU Textile Strategy!

The webinar series will provide you with:

  • an introduction to the wider EU policy landscape and how upcoming legislations relate to international obligations
  • a deep dive into specific legislative initiatives that will transform the textile and apparel sector in the coming years 
  • a better understanding of how these initiatives will likely impact companies and global supply chains.

Please click here for more information on the series and registration.

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Webinar Series: Europe's Green Transition in the Textile Sector: EU Waste Legislation

Hinweis: Diese Webinarreihe findet auf Englisch statt!

The webinar series of The Partnership for Sustainable Textile and the Green Button on upcoming legislation under the EU Textile Strategie continues! 

Join the Partnership for Sustainable Textiles, the Green Button and FABRIC for the fourth session of our six-months webinar series to learn more about the EU’s Green Deal and how it will affect the textile and garment sector. Hear from experts and stakeholders about what’s coming and how to be best prepared.

On 07th February, 10am – 11:30 am CET, we will take a closer look at the landscape of the EU waste legislation. This time, our experts will be:  

Marie-Jeanne Gaertner, (RReuse), Beatriz Fernandez (UNEP) and Edwina Huang (Phoenxt)

Registrations are possible via this link. An overview of the upcoming webinar sessions can be found here.

In July 2023, the European Commission published its proposal to revise the Waste Framework Directive. The main objective of the revision is to make producers responsible for the full lifecycle of textile products and to support the sustainable management of textile waste across the EU. In November 2023, the European Parliament and the Council reached a compromise on the new Waste Shipment Regulation. The primary objective of the new law is to make sure the EU does not longer export its waste problems to third countries. In December, an agreement on new Ecodesign rules followed, including a ban on destroying unsold clothing and footwear. Together, these new laws will change the way the EU handles textiles waste.

In this seminar we will dive into the Waste Framework Directive (WFD) and touch upon the Waste Shipment Regulation (WSR), addressing crucial aspects, including the legislative scope, progress, and promotion of sustainable waste practices. We will particularly explore mandatory extended producer responsibility, as well as end of life criteria to better distinguish textile waste from second-hand clothing. 

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Webinar-Series: Europes Green Transition in the Textile Sector

Hinweis: Diese Webinarreihe findet auf Englisch statt

The webinar series of The Partnership for Sustainable Textile and the Green Button on upcoming legislation under the EU Textile Strategie continues! 

Ecodesign for Sustainable Products Regulation: A Game Changer for the Textile Sector?

Join us and FABRIC on 31st of January from 10am CET on for the third session of the webinar series. This time, we will shed a light on the Ecodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR). Hear from experts and stakeholders what is coming and how to be best prepared. Is the regulation going to be a game changer for the textile sector?

Registrations are possible via this link. An overview of the upcoming webinar sessions can be found here.

On 31st of January, Tim Becker (REACHLaw), Roman Houlbreque (retraced) and Gabrielle Shiner-Hill (bureau_555) will share their knowledge with us on the ESPR as well as on the Digital Product Pass (DPP). The session will delve into the textile-specific aspects of the ESPR and provide insights into the evolving discussions around the DPP at the EU level, helping brands and suppliers prepare for the impending Regulation's impact on the textile industry.

The initial proposal of the EU Commission on the ESPR was published on March 30, 2022. Trilogue negotiations followed in 2023 and a compromise between Parliament and Council was found in December 2023. While many of the details still need to be regulated in delegated acts in the coming years, the regulation is expected to be adopted in Q1 2024.

This regulation, a cornerstone of the EU's Green Deal, extends the scope of the existing Ecodesign Directive to cover a broader range of products, including textiles. It seeks to introduce ecodesign requirements for specific product groups, with a focus on improving circularity, energy performance, and other environmental sustainability aspects. Textiles are prioritized as a product group. The ESPR mandates ecodesign requirements for product performance and information disclosure while addressing concerns such as the destruction of unsold products. In fact, recent amendments have strengthened the proposed ban on the destruction of unsold goods for certain specified sectors, including textiles and footwear. Furthermore, the webinar will explore the concept of the Digital Product Passport (DPP), which aims to standardize product information, enhance traceability, and support repair and recycling efforts. 

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