Aktuelles

Pressemitteilungen, Pressematerial und Informationen

Hier finden Sie aktuelle Pressemitteilungen und Termine sowie eine Fotobibliothek und verschiedene Hintergrundinformationen zum Herunterladen. Bei Fragen können Sie uns gerne kontaktieren.

Roundtable for Manufacturers in Pakistan

Die Pakistan Textile Export Association (PTEA), der Grüner Knopf, das STAR-Netzwerk und die Sustainable Terms of Trade Initiative (STTI) organsieren einem gemeinsamen Roundtable für Textilhersteller in Faisalabad, Pakistan, am 09. Juni 2026.

Wir freuen uns, mit führenden Textil- und Bekleidungsherstellern über Handelsverlagerungen, Due Diligence und Einkaufspraktiken zu diskutieren und im Rahmen der öffentlichen Konsultation Feedback zum Grüner Knopf 3.0 Standardentwurf einzuholen.

Die Einladung finden Sie hier: https://gruener-knopf.de/media/1308/download

Weitere Informationen über den Grünen Knopf finden Sie hier: https://gruener-knopf.de/media/1309/download

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Online-Konsultation zum Grüner-Knopf-Standard 3.0 ist eröffnet – Jetzt teilnehmen!

 

Die Revision des Grüner-Knopf-Standards 3.0 tritt in die nächste Phase: Die Online-Konsultation zum Entwurf des Grüner-Knopf-Standards 3.0 ist jetzt eröffnet. Unternehmen, Produzenten, Beschäftigte, Verbraucher*innen, zivilgesellschaftliche Organisationen sowie Vertreter*innen aus der Wissenschaft sind herzlich eingeladen, ihr Feedback einzubringen und die zukünftigen Kriterien des neuen Standards mitzugestalten. 

Ihr Beitrag trägt direkt dazu bei, den Grüner-Knopf-Standard weiter zu stärken und sicherzustellen, dass die Anforderungen in textilen Lieferketten praktikabel und wirksam sind.  

Warum Ihre Beteiligung wichtig ist

Der Grüner Knopf hat das Ziel, verantwortungsvolle Unternehmenspraktiken, den Schutz von Menschenrechten und der Umwelt in globalen Textillieferketten kontinuierlich zu verbessern. Die Revision des Grüner-Knopf-Standards 3.0 baut auf bisherigen Erfahrungen und Rückmeldungen verschiedener Stakeholder auf, um die Kriterien weiter zu stärken. 

Die Teilnahme an der Konsultation bringt zudem vielfältige Perspektiven ein. Diese helfen dabei, die Qualität des Standards zu verbessern, mögliche blinde Flecken zu identifizieren und Lücken in den Kriterien zu schließen. 

Dies ist Ihre Chance, echte Wirkung zu schaffen: Frühzeitiges Feedback bringt den Wandel schneller voran, vermeidet aufwendige Nachbesserungen und stärkt die gemeinsame Verantwortung. Ihre Rückmeldungen tragen dazu bei, dass die nächste Generation des Grüner-Knopf-Standards nachhaltige Textilproduktion und verantwortungsvolle Lieferketten weiter voranbringt. 

Was ist neu?

Der Grüner-Knopf-Standard 3.0 wird wichtige Anpassungen enthalten, um den Standard klarer, wirkungsvoller und zukunftsfähig zu machen. Im Fokus der Revision seht ein stärkerer Fokus auf umweltbezogene Sorgfaltspflichten und Themen wie Klima, zirkuläres Design, existenzsichernde Löhne und Geschlechtergerechtigkeit. 

Ein weiteres Ziel der Überarbeitung ist eine stärkere Ausrichtung an internationalen Sorgfaltspflichten-Standards und Gesetzgebungen sowie eine Vereinheitlichung der Indikatoren. Damit soll der Grüner-Knopf-Standard verständlicher werden und gleichzeitig eine Grundlage für unabhängige Prüfungen durch Dritte bieten. 

Zeitplan der Konsultation

Die Online-Konsultation zum Entwurf des Grüner-Knopf-Standards 3.0 läuft vom 16. März bis zum 17. Juni. Der überarbeitete Standard soll im Jahr 2027 in Kraft treten, gefolgt von einer einjährigen Übergangsphase für Unternehmen

Jetzt teilnehmen 

Alle interessierten Stakeholder sind eingeladen, an der Konsultation teilzunehmen und Feedback zum Entwurf des Standards 3.0 einzubringen. 

Mehr Informationen zum Revisionsprozess finden Sie hier: Weiterentwicklung | Grüner Knopf 

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Grüner Knopf 3.0 Roundtable in Berlin

Runder Tisch im Anschluss an die Auftaktveranstaltung von Dialogue and Impact for Sustainable Textiles. Siehe die Einladung für Details hier. 

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Grüner Knopf 3.0 Roundtable in Brüssel

Gemeinsamer Runder Tisch mit Fair Wear. Siehe die Einladung für Details hier. 

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Der Grüner Knopf tritt dem Social & Labor Convergence Program bei


Seit Februar 2026 ist der Grüne Knopf Unterzeichner des Social & Labor Convergence Program (SLCP). Dieser Schritt stärkt unser Engagement für glaubwürdige, vergleichbare Sozialdaten und für konkrete Verbesserungen für Arbeiter*innen in globalen Lieferketten. Mit dem Beitritt reiht sich der Grüne Knopf neben weiteren Standards wie Fair Wear, OEKO-TEX®, Cradle to Cradle und Textile Exchange ein, die die Ziele von SLCP unterstützen und mitgestalten. 
 
Über den Grünen Knopf: Der Grüne Knopf ist das staatliche Siegel der Bundesregierung für nachhaltig hergestellte Textilien. Was es besonders macht: Er ist das erste Siegel, das menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfaltspflichten (HREDD) systematisch überprüft. Dabei wird bewertet, ob Unternehmen Verantwortung für die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards entlang ihrer Lieferketten übernehmen. 
 
Über SLCP: Das Social & Labor Convergence Program (SLCP) ist eine Multi-Stakeholder-Initiative, die sich der Verbesserung von Arbeitsbedingungen in globalen Lieferketten widmet. Anstelle doppelter, ressourcenintensiver Sozialaudits bietet SLCP mit dem Converged Assessment Framework (CAF) ein einheitliches Instrument zur Bewertung sozialer Arbeitsbedingungen. Dieses liefert glaubwürdige und handlungsrelevante Daten auf Fabrikebene und ermöglicht es den Beteiligten, den Fokus von wiederholten Prüfungen auf tatsächliche Verbesserungen für Arbeiter*innen zu legen. 
 
Was die Unterzeichnung für Unternehmen mit Grüner-Knopf-Lizenz bedeutet: 

  • Bessere Datengrundlage für die Sorgfaltspflicht: SLCP-Daten liefern praxisnahe Einblicke aus Produktionsstätten, die Unternehmen für Risikoanalysen (Kernelement 2) sowie für die Planung und Nachverfolgung von Maßnahmen (Kernelement 3) nutzen können. 
  • Reduzierung von Auditfatigue: Das umfassende Datenset von SLCP kann dazu beitragen, doppelte Sozialaudits in Produktionsbetrieben zu verringern. 
  • Einordnung im Kontext der Anerkennung durch den Grünen Knopf: SLCP ist keine Produktzertifzierung und daher kein anerkanntes Siegel im Rahmen des derzeitigen Meta-Siegel-Ansatzes des Grünen Knopfes 2.0 (mehr dazu hier). 

Ausblick: Im Zuge der laufenden Überarbeitung wird der Grüne Knopf 3.0 seinen Meta-Siegel-Ansatz nicht weiterführen und den Fokus noch stärker auf die Sorgfaltspflichten von Unternehmen legen (mehr dazu hier). In diesem zukünftigen Rahmen werden belastbare Sozial- und Arbeitsbewertungen auf Fabrikebene – wie SLCP – als Informationsquellen innerhalb der HREDD-Prozesse weiter an Bedeutung gewinnen. Der Beitritt des Grünen Knopfes zu SLCP ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. 
 
Nächste Schritte: SLCP wird sich in einem Webinar für Unternehmen mit Grünem Knopf vorstellen. Weitere Hinweise zur Nutzung von SLCP-Daten im Rahmen der HREDD-Prozesse werden in Kürze im Leitfaden zur Umsetzung des Grünen Knopfes veröffentlicht. 

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Wichtige Änderung im Rahmen der Revision des Grüner-Knopf-Standards – Fokus auf unternehmerische Sorgfaltspflichten


Der Grüne Knopf befindet sich aktuell in der Weiterentwicklung. In diesem Rahmen wurde entschieden, dass sich der Grüne Knopf 3.0 zukünftig auf die unternehmerischen Sorgfaltspflichten konzentrieren wird. Die bisherige zweite Säule – der Metasiegel-Ansatz – wird nicht fortgeführt. Diese Änderung tritt erst mit Einführung des neuen Standards, ab voraussichtlich Frühjahr 2027 in Kraft. Bis dahin bleibt der Grüne Knopf 2.0 gültig, sodass kurzfristig keine Änderungen entstehen. 

Warum diese Änderung notwendig ist

Neue gesetzliche Regelungen wie die Empowering Consumers Directive (EmpCo) und deren deutsche Umsetzung im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) machen den Wegfall des Metasiegel-Ansatzes erforderlich. Das UWG stellt hohe Anforderungen an die Qualität und Glaubwürdigkeit von Siegeln. 

Beim bisherigen Metasiegel-Ansatz des Grünen Knopfs werden Dritt-Siegel als Nachweis für Produktionsprozesse anerkannt. Allerdings kann der Grüne Knopf die Konformität dieser Siegel mit dem UWG nicht mitprüfen oder absichern. Unternehmen müssen selbst prüfen, ob Dritt-Siegel UWG-konform sind. Um rechtliche Risiken zu vermeiden und die Gesetzeskonformität des Grünen Knopfs sicherzustellen, wird der Metasiegel-Ansatz im Standard 3.0 daher nicht fortgeführt und der Grüne Knopf künftig so gestaltet, dass er unabhängig von anderen Siegeln funktioniert.

Die Anforderungen der geplanten Green Claims Directive, die darauf abzielt, Greenwashing zu verhindern, sind ebenfalls nicht mit dem aktuellen Metasiegel-Ansatz vereinbar. Auch wenn aufgrund der zurzeit ausgesetzten Verhandlungen der Richtlinie aktuell unklar ist, wann die Green Claims Directive eingeführt wird, soll der Grüne Knopf bereits jetzt auf die anstehenden Vorgaben eingehen. 


Zukünftige Rolle von Siegeln im Grünen Knopf 3.0

Kern des Grünen Knopfs waren und sind die unternehmerischen Sorgfaltsprozesse. Der Grüne Knopf war das erste Textilsiegel, was diese eingeführt und in der Praxis aufgezeigt hat, dass diese umsetzbar und prüfbar sind. Der Wegfall des Metasiegel-Ansatzes unterstreicht dieses Alleinstellungsmerkmal und reduziert Komplexität. Gleichzeitig bleibt die Auslobung des Grünen Knopfs direkt am Produkt ein wesentliches Merkmal, um Verbraucher*innen weiterhin Orientierung zu geben.

Gleichzeitig werden Siegel auch ohne den Metasiegel-Ansatz weiterhin eine wichtige Rolle für mehr Nachhaltigkeit in der Lieferkette spielen. Sie bleiben ein wichtiger Baustein für unternehmerische Sorgfaltsprozesse, denn Auditberichte liefern nach wie vor wichtige Informationen für das Risikomanagement. Ohne Metasiegel-Ansatz können Unternehmen hingegen Siegel und robuste Audits gemäß ihres Risikoprofils und anderen Kriterien wählen, so dass Ressourcen effizienter genutzt werden können und ggfs. auch Kosten gespart werden.

Die Konsultation des Grüner-Knopf-Standards 3.0 im Frühjahr und Sommer 2026 wird sich dementsprechend auf die Anforderungen an unternehmerische Sorgfaltsprozesse konzentrieren. 

Wir freuen uns auf Ihr Feedback und Ihr weiteres Engagement in der Grüner-Knopf-Community!

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Übergangsfrist aufgehoben: Anforderungen an den Faser- und Materialeinsatz für Grüner-Knopf-Produkte bleiben freiwillig


Als staatliches und freiwilliges Siegel ist es unser Ziel, aktuelle regulatorische Entwicklungen aufzugreifen, den Grünen Knopf sinnvoll in dieses neue Umfeld einzubetten und so zukunftsfähig zu gestalten. Daher werden die Anforderungen an den Faser- und Materialeinsatz in Grüner-Knopf-Produkten weiterhin freiwillig bleiben. Grund dafür sind weiterhin bestehende Unklarheiten in Bezug auf verschiedene EU-Regularien, wie insbesondere der EU-Ökodesign-Verordnung, deren konkrete Auswirkungen auf die Anforderungen an die Faser- und Materialzusammensetzung von Produkten auf dem europäischen Markt derzeit noch nicht vollständig absehbar sind. Der Grüne Knopf möchte vermeiden, Anforderungen festzulegen, die bald wieder angepasst werden müssten oder nicht im Einklang mit künftigen gesetzlichen Vorgaben stünden. 

Die bislang vorgesehene Übergangsfrist zum 31. Juli 2026 entfällt damit. Die entsprechenden Anforderungen an den Faser- und Materialeinsatz des Grüner-Knopf-Standards 2.0.1 treten nicht in Kraft.

Der Grüne Knopf fordert von Unternehmen im Rahmen seiner Anforderungen an die unternehmerischen Sorgfaltsprozesse nach wie vor die kontinuierliche Steigerung von nachhaltigen Materialien sowie das Beleuchten von Material- und Produktrisiken in der gesamten Lieferkette. 

Bei Fragen oder Unklarheiten stehen wir Ihnen unter info@gruener-knopf.de gerne zur Verfügung. 

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Blauer Engel, Green Shape, FSC® und PEFC als Siegel gemäß Grünem Knopf 2.0 anerkannt


Vier weitere Siegel haben den Benchmarking-Prozess erfolgreich durchlaufen und stehen damit als anerkannte Siegel für die Anforderungen an Produktionsprozesse (Meta-Siegelansatz) unter dem Grünen Knopf 2.0 fest. 

Zukünftig können die folgenden Siegel als Nachweise eingesetzt werden:

  • Blauer Engel: Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz von Regeneratfasern sowie pflanzlicher, tierischer und Chemiefasern
  • Green Shape: In den Bereichen Nassprozesse und Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz pflanzlicher und tierischer Fasern und Chemiefasern
  • Forest Stewardship Council® (FSC®): Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz von Regeneratfasern
  • Programme for the Endorsement of Forest Certification – PEFC (Programm für die Anerkennung von Waldzertifizierungssystemen): Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz von Regeneratfasern

Diese neu bewerteten Siegel ergänzen die bereits veröffentlichten anerkannten Siegel:

  • bluesign®PRODUCT: Im Bereich Nassprozesse und im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz von virgin Polyester und Daunen
  • Cotton Made in Africa (CmiA): Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz pflanzlicher Fasern
  • Cradle to Cradle Certified®: Im Bereich Nassprozesse
  • Fairtrade Baumwolle: Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz von pflanzlichen Fasern
  • Fairtrade Textile Production: In den Bereichen Konfektion und Nassprozesse
  • Fair Wear Foundation: Im Bereich Konfektion
  • Global Organic Textile Standard (GOTS): In den Bereichen Konfektion und Nassprozesse sowie im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz pflanzlicher und tierischer Fasern und für den Einsatz von chemischen Fasern bei einem Gewichtsanteil größer als 10 % und kleiner als 30 %
  • Global Recycled Standard (GRS): Im Bereich Nassprozesse in Kombination mit Oeko-Tex Standard 100 und im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz von rezyklierten Chemie- und Pflanzenfasern
  • Naturtextil IVN zertifiziert BEST: Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz von pflanzlichen und tierischen Fasern
  • OEKO-TEX® MADE IN GREEN: In den Bereichen Konfektion und Nassprozesse sowie im Bereich Faser- und Materialeinsatz je nach zugrundeliegendem Zertifikat für den Einsatz von virgin Polyester (für Produktklasse 1-3) oder dem Einsatz von Bio-Baumwolle (Unterbereich 5)
  • OEKO-TEX® STANDARD 100: Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Nachweis von virgin Polyester (für Produktklasse 1-3) und den Nachweis von Recycling-Anteilen (Unterbereich 3 und 7)
  • OEKO-TEX® STANDARD 100 „organic“: Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Nachweis von Bio-Baumwolle (Unterbereich 5)
  • OEKO-TEX® ORGANIC COTTON: Für den Nachweis von Bio-Baumwolle (Unterbereich 5)
  • Organic Content Standard (OCS): Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz von pflanzlichen und tierischen Fasern sowie Regeneratfasern
  • Recycled Claim Standard (RCS): Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz von rezyklierten Regenerat- und Pflanzenfasern
  • Responsible Down Standard (RDS): Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz von Daunen
  • Responsible Mohair Standard (RMS): Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz tierischer Fasern
  • Responsible Wool Standard (RWS): Im Bereich Faser- und Materialeinsatz für den Einsatz tierischer Fasern
  • SA8000: Im Bereich Konfektion

 

Hier finden Sie die Übersicht aller bisher für den Grünen Knopf anerkannten Siegel für die Lieferkettenstufen Konfektion und Nassprozesse sowie für den Faser- und Materialeinsatz. Die Liste wird fortlaufend weiter ergänzt und aktualisiert. Außerdem sind in diesem Dokument alle für den Grünen Knopf 2.0 zugelassenen Fasern und Materialien aufgelistet, kombiniert mit den jeweils anerkannten Siegeln.

Um die Grüner-Knopf-Anforderungen an Produktionsprozesse zu erfüllen und Produkte kennzeichnen zu können, müssen Unternehmen anerkannte Siegel für die Bereiche Nassprozesse und Konfektion nachweisen. Zusätzlich können sie für den Bereich Faser- und Materialeinsatz durch anerkannte Siegel nachhaltige Rohstoffgewinnung nachweisen. Zuvor müssen Unternehmen innerhalb eines Grüner-Knopf-Audits die Erfüllung der Anforderungen an die unternehmerischen Sorgfaltsprozesse belegen.

Die Anerkennung der genannten Siegel ist das Ergebnis eines Anerkennungsprozesses, der in diesem Informationsblatt sowie im Grüner-Knopf-Standard 2.0: Prozess und Anforderungen für die Anerkennung von Siegeln dargelegt ist. Bei den neu anerkannten Siegeln wurde vor ihrer Anerkennung geprüft, ob sie die inhaltlichen Anforderungen des Grünen Knopfs zur Anerkennung von Siegeln sowie die Zulassungsvoraussetzungen, zu denen auch Anforderungen an ihre Glaubwürdigkeit gehören, erfüllen. Die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ausgesprochene Anerkennung der Siegel gilt bis zur nächsten Revision des Grünen Knopfs. Sollte das Siegel selbst Änderungen durchlaufen, ist gemäß des Grüner-Knopf-Standards zu überprüfen, ob die Anerkennung in einem neuen Benchmarking eruiert werden muss.

 

Dokumente zum Download:

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Grüner Knopf 2.0 Webinar für interessierte Unternehmen

Sie interessieren sich dafür, wie auch Sie Ihr verantwortungsvolles Handeln zertifizieren lassen können? Sie möchten Ihre Nachhaltigkeit am Textilprodukt kennzeichnen?
In unserem kostenlosen und unverbindlichen Webinar möchten wir Ihnen einen Überblick geben, wie der Grüne-Knopf-Standard die Anforderungen an die nachhaltige Herstellung von Produkten mit Anforderungen an unternehmerische Sorgfaltsprozesse kombiniert. Neugierig? 

Wann: Donnerstag, 07.05.2026  | 11 - 11:45 Uhr (CET)
Wo: Online (Microsoft Teams)

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